Ganesh Chaturthi

..am Donnerstag haben wir den Geburtstag des indischen Gottes Ganesh gefeiert! 

Ganesh-Statuen werden mit Opfergaben gesegnet und als Zeichen der Vergaenglickeit ins Wasser getragen, wo sie sich mit der Zeit aufloesen. Die Rituale werden mit Gesaengen und Taenzen begleitet.

Bilder gibts bei den Zusatzseiten.. 

1 Kommentar 6.9.08 12:13, kommentieren

Moin moin,

So, erstens kommts anders und zweitens als man gedacht hat… Seit unserem letzten Newsflash haben wir die Uni jetzt doch noch nicht so oft von innen gesehen. Aber es zählt ja der gute Wille J

Judiths universitäre Aktivitäten beschränkten sich bis jetzt leider nur auf das Zusammenstellen ihres Stundenplanes. Das Organisationskomitee der Uni war wohl damit beschäftigt Phoenix Bier (das neue Flens) zu trinken, als sich auf unser unerwartetes Erscheinen in Mauritius vorzubereiten. Martin hat die Zwischenzeit für das eine oder andere Erholungsschläfchen im örtlichen Klinikum genutzt. Nach dieser intensiven Vorbereitung kann’s ja jetzt dann losgehen mit dem Abenteuer.

Unseren ersten offiziellen unifreien Tag (der Assumption Day) haben wir gestern in Tamarin verbracht. In den 70er Jahren war dieser Ort das Mekka der Surfer in Mauritius und auch heute laufen da noch ein paar Surferboys rum, wobei die Atmosphäre im Ort gemütlich und enstspannt ist. In Tamarin wird das gesamte Salz für die Insel gewonnen. Am Fuß des Tourelle du Tamarin erstrecken sich riesige Salzwannen, in denen die Sonne ihr Handwerk verrichtet.

Als wir dann Abends für einen kleinen Roti-Snack an den Strand von Flic en Flac gekommen sind ,fanden wir uns fast in einem Volksfest wieder, so viele Mauritianer haben dort den Feiertag bei Barbeque und Getrommel ausklingen lassen.

Heute ist ein Entspannungs-Samstag für uns und morgen geht’s ab nach Quatre Borne, wo wir uns auf dem Kleidermarkt vergnügen werden. Von unseren Errungenschaften und unseren ersten Eindrücken von tatsächlichen Vorlesungen an der Uni erzählen wir euch dann das nächste Mal

A bientôt!

2 Kommentare 16.8.08 15:52, kommentieren


Bonsoir chers amis,                                                 06.08.08                                                                                                

gerade sitzen wir auf dem Balkon unserer neuen Wohnung und lassen den heutigen Feiertag gemütlich ausklingen. Da mussten wir an euch denken und dachten, es wäre an der Zeit, einiges zu berichten.

Vor unserem heutigen Umzug nach Flic en Flac haben wir die erste Woche in Albion, einem kleinen Dorf an der Nordwestküste, gewohnt. Dort hatten wir ein kleines Häuschen inmitten von mauritianischen Nachbarn und ihren stimmgewaltigen Hunden. Hier in Flic en Flac werden wir jetzt wohl bis Januar leben *tanz vor Glück*. Wir haben ein Appartement in einem größeren Komplex nur ein paar Hüpfer vom gigantischen Strand entfernt gemietet. Wenn man an der Küste steht, sieht man weit und breit kein Land, sondern nur die Wellen wie sie wie aus dem Bilderbuch am Korallenriff brechen! Unsere Wohnung ist mit allen Wassern gewaschen, wir haben eine recht gut ausgestattete Küche, an die das Wohnzimmer direkt anschließt, ein kleines Bad, ein Schlafzimmer und…ja: ein Gästezimmer! Anfragen nehmen wir ab sofort unter den euch bekannten Email-Adressen entgegen ;-)

Nachdem wir am Montag aus Versehen unsere Einführungsveranstaltung von der Fakultät Social Studies and Humanities verpasst haben, gehen wir morgen früh zur Einführung der Management Fakultät. Wir waren schon 2mal aufm Campus wegen allerlei Formalkram. Bisherige Erkenntnisse:
1.) Man muss (vor allem als Mädchen) wissen, in welchem Gebäude die Toiletten „benutzbar“ sind 2.) Die Cafeteria eignet sich eher bedingt als Mensa, besser ist bei einem der fliegenden Händler Roti o.ä. für 30-40 Cent zu kaufen… lecker!
3.) ja, wir werden auffallen!
4.) im Gegensatz zum Campus in good old Flense kann man sich hier echt prima verlaufen

Wir haben schon allerlei anderen Formalkram bewältigt:
mauritianische SIM-Karten gekauft, Studiengebühren bar(!!) bezahlt und den mauritianischen Banken die spärlichen Dollar-Reserven gekillt, und außerdem versuchen wir bei der Mauritius Commercial Bank Konten zu eröffnen. Das dauert allerdings wohl noch gute 2 Wochen. Spenden können wir also deswegen derzeit nur in Naturalien entgegennehmen ;-)

Ansonsten noch ein paar kurze Notizen zu den übrigen Geschehnissen..
Wir haben in Rose Hill den Inhaber des Restaurants Le Balcon auf unsere Liste für potentielle Freunde gesetzt. Allerdings sind wir nicht so ganz im Klaren darüber, was es mit dem Restaurant auf sich hat: Dort gibt es nicht nur unglaubliches gutes indisches und mauritianisches Essen, sondern auch kleine unscheinbare Séparées, in denen… hm, tja der liebestolle Mauritianer seiner Angebeteten ungestört „je t´aime“ ins Ohr flüstern kann.
In der Hauptstadt Port Louis bekamen wir einen ersten Eindruck, auf welch kleinem Terrain sich Luxus und ärmliche Verhältnisse abwechseln. Das Marktgeschehen in den engen Straßen (in denen von Papayas bis zu Stereoanlagen so ziemlich alles angeboten wird) hat uns ziemlich fasziniert, sodass wir dort sicherlich noch öfters unser Verhandlungsgeschick trainieren und erproben werden.

Soweit so gut, wir feiern jetzt noch ein bisschen Geburtstag…mit Rum. Und Bier.

A bientôt… Judith et Martin


2 Kommentare 7.8.08 08:36, kommentieren

...ein riesengroßen DANKE an alle Umzugshelfer! Saunett, dass ihr so fleißig geholfen habt. Ihr werdet uns fehlen - aber wir sehen uns wieder

1 Kommentar 25.7.08 18:51, kommentieren